Podiumsdiskussion: Eine Stadt für Alle

PODIUMSDISKUSSION
„EINE STADT FÜR ALLE“

Mehrere Städte in Europa wie Barcelona, Palermo und Berlin sind dem internationalen Städtenetzwerk der Solidarity Cities beigetreten und haben sich dazu bereit erklärt, geflüchtete Menschen aufzunehmen und sich solidarisch für sie einzusetzen. Der Grundgedanke dabei ist, dass alle Bewohner*innen am städtischen Leben teilnehmen können. Geflüchtete und Migrant*innen dürfen nicht abgeschoben werden, sollen sich ohne Angst frei bewegen können und ein Bleiberecht sowie einen Zugang zu Sozialleistungen, Arbeit und Wohnraum haben. Das Solidarity City Bündnis München lädt ein, diese Ideen auch für die Stadt München zu denken. Ein zentrales Thema unserer Diskussion soll die politische und juristische Umsetzung der direkten kommunalen Aufnahme von geflüchteten Menschen sein. Wie können wir Menschen, die aus Seenot gerettet wurden bzw. denjenigen, die sich in den Lagern in den Mittelmeerstaaten oder auf den gefährlichen innereuropäischen Transitrouten befinden, eine sichere Ankunft und Bleibe in München gewährleisten? Wie können Forderungen nach sicheren Einreisewegen und Fluchtrouten umgesetzt werden? Welche Ansätze und Ideen auf verschiedenen politischen Ebenen gibt es bereits zur Umsetzung von Bleiberecht und Teilhabe in der Stadt(-gesellschaft)?

Die Podiumsdiskussion im Münchner Stadtmuseum richtet sich an alle interessierten Bewohner*innen der Stadt München sowie Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung.

Als Gäste zu der öffentlichen Veranstaltung im Stadtmuseum sind eingeladen:

Liza Pflaum Seebrücke Berlin

Hagen Kopp Watch the Med, Alarmphone und Solidarity City Hanau

Ignasi Calbó Troyano Flüchtlingskoordinator der Stadt Barcelona, zugehörig zum Verbund der Solidarity Cities

Moderation:
Ramona Lenz Medico International

Übersetzung in verschiedene Sprachen ist gewährleistet