Eine Stadt für Alle

Eine Stadt, aus der kein Mensch abgeschoben wird, in der sich alle frei und ohne Angst bewegen können, in der kein Mensch nach einer Aufenthaltserlaubnis gefragt wird, in der kein Mensch illegal ist. Das sind die grundlegenden Vorstellungen von einer Solidarity City. In einer solchen Stadt der Solidarität sollen alle Menschen das Recht haben zu leben, zu wohnen und zu arbeiten. Alle Menschen soll der Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung gewährt werden. Alle Menschen sollen teilhaben und das Stadtleben mitgestalten können – unabhängig von Aufenthaltsstatus, finanziellen Möglichkeiten, Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität, Religion,…
In vielen Städten in Deutschland, Europa und der ganzen Welt ist der Prozess, eine Solidarity City zu werden schon in vollem Gang.

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Solidarität mit Riace/Italien

Information von der Stiftung „E’stato il vento‘ Die Initiative Solidarity City Freiburg hat mehr als 10.000 € für die Stiftung „E’stato il vento“ für Riace gesammelt. Ein DANKE an alle, die die Gründung der Stiftung ermöglicht haben. Hier ein Bericht von der Stiftung selbst: Informationen über die Projekte, die derzeit dank Ihrer Unterstützung von der … Weiterlesen

Solidarity City Freiburg – Vernetzungstreffen am 8. Oktober 2019

Ziel ist eine Freiburger Solidarity-City-Charta Vernetzungstreffen Solidarity City Freiburg am Dienstag, den 8. Oktober 2019, 18:30 bis 21:00 Uhr im Büro für grenzenlose Solidarität, Grethergelände, Adlerstr.12 in Freiburg. Auf der 1. Freiburger Solidarity-City-Konferenz am 29. Juni 2019 haben wir uns mit Vertreter*innen von 45 Freiburger Gruppen und Initiativen über unsere Ideen und Vorstellungen ausgetauscht, wie … Weiterlesen

München: Break Isolation! Lager abschaffen!

Expert*innen ohne Stimme – Break Isolation! Lager abschaffen! Alternatives Expert*innenhearing zu den bayerischen ANKER-Zentren /// 25.09.2019 18:30 bis 20:30 im Bellevue di Monaco Seit August 2018 müssen alle Asylbewerber*innen in Bayern in sogenannten ANKER-Einrichtungen leben. Für viele von ihnen bedeutet dies einen jahrelangen Aufenthalt in menschenunwürdigen Bedingungen, an dessen Ende die Abschiebung steht. Dieser Exportschlager … Weiterlesen

Solidarität mit Riace

Riace ist ein kleines Bergdorf im süditalienischen Kalabrien, das seit 20 Jahren Geflüchtete solidarisch aufnahm und dafür weltweit bekannt wurde. Das Dorf und sein Bürgermeister wurden deshalb kriminalisiert, aber es steht nicht allein.

HANNOVER SOLIDARISCH: BEHÖRDENWATCH ALS FORM DER PRAKTISCHEN SOLIDARITÄT

  Nächstes Treffen: 4. September um 19:30 Uhr im UJZ Korn Verstärkte Repression, Überwachung und Entrechtung Schikane und Ungerechtigkeiten durch staatliche Behörden sind in Deutschland, wie auch in vielen anderen Ländern, bitterer Alltag. Immer wieder werden Menschen von Angestellten in Behörden und anderen Institutionen diskriminiert, eingeschüchtert, sanktioniert und entrechtet. In den letzten Jahren ist ein … Weiterlesen

„Ein Stadtausweis für Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus“

Ohne Ausweis kann man keinen Mietvertrag abschließen, kein Bankkonto eröffnen, nicht einmal einen Bibliotheksausweis bekommen. Dazu kommt die ständige Angst vor Abschiebung. Denn wegen der sogenannten Übermittlungspflicht müssen staatliche Stellen Menschen ohne Papiere direkt an die Ausländerbehörden melden. Eine Möglichkeit, diesen Menschen das Leben zu erleichtern, könnte eine sogenannte City-ID sein.

Mapping und Welcome-Apps

Beim Thema der Solidarity City geht es einerseits um “Alle die hier sind, sind von hier”, um Selbstorgnisation, Nachbarschaft und Zugehörigkeit, um Recht auf Stadt und Citizenship. Dagegen ist der Aspekt der Öffnung der Städte für Newcomer in den Diskussionen oftmals zu kurz gekommen. Citizenship und Bewegungsfreiheit gehören zusammen!

Auf dem RAS-Treffen in Hamburg haben wir am 18. Mai einen Workshop zu City Mapping gemacht, auf dem ein Projekt aus Köln ( https://solidary.city) und ein Projekt aus Berlin ( https://arriving-in-berlin.de) inputs gegeben haben.

Technopolis oder Freedom City?

Die Verlage Assoziation A und Seismo haben ein schönes Buch gerausgebracht: Katja Schwaller (Hsg.), Technopolis. Urbane Kämpfe in der San Franzisco Bay Area. Das Buch beschreibt die Auswirkungen der boomenden IT-Branche im “Weltzentrum der technologischen Revolution”: Auflösung der bestehenden Arbeits- und Lebensverhältnisse, Verbreibung und Obdachlosigkeit. Auf der anderen Seite steht aber auch eine Vielfalt urbaner … Weiterlesen

10 YEARS NETWORK WELCOME TO EUROPE – 10 years after the noborder camp Lesvos 09

Here you can find the booklet online: http://infomobile.w2eu.net/files/2019/07/w2eu-10years-booklet-EN-201906-screen.pdf For us it was the most inspiring Noborder camp, which we ever have organized. In Lesvos in late summer 2009 about 400 noborder activists from various countries met together with hundreds of refugees and migrants, who just had arrived from Turkey with small boats on the coasts … Weiterlesen

Neapel am 20./21.6.19: Treffen der Palermo Charter Process Platform

  While Sea-Watch 3 was still at sea, prevented from entering Lampedusa port, humanitarian rescue NGOs, civil society organisations, representatives of municipalities, and activist groups met in Naples on June 20-21 as the ‘Palermo Charter Process Platform’. We composed a statement, entitled “From Palermo and Barcelona to Naples: For the Right to Mobility and the … Weiterlesen