„Stadt für Alle“?! Von urbanen Bewegungen zu einer neuen Politik des Städtischen? Öffentliche Diskussionsveranstaltung (Eintritt frei, Englisch/Deutsch)

Diskussion mit
Margit Mayer (Stadtforscherin und emeritierte Professorin für Politikwissenschaft am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin)
Beppe Caccia (Philosoph und politischer Aktivist, von 2001 bis 2005 stellvertretender Bürgermeister in Venedig)
Katharina Morawek (Kuratorin, Mitbegründerin der stadtpolitischen Initiative „Wir alle sind Zürich“, assoziiert am Institut Neue Schweiz – INES)
Felix Wiegand (stadtpolitischer Aktivist und Mitarbeiter am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt)
Moderation: Iris Dzudzek (Humangeographin, lehrt und forscht am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt)

Hinter uns liegt ein Jahrzehnt „rebellischer Städte“. Urbane Proteste, Bewegungen und Initiativen haben Städte zu Laboratorien der Demokratie, Solidarität und Emanzipation gemacht. Gegenwärtig werden hier neue Formen progressiver Politik jenseits des Nationalstaates erprobt: In Spanien und Italien konnten „munizipalistische“ Bewegungen vielerorts die Kommunalwahlen gewinnen. In den USA und anderswo stellen sich Bürgermeister*innen offensiv gegen ihre nationale Regierungen und deren Politik der Angst und Ausgrenzung. Und auch hierzulande wird versucht, unter Begriffen wie „Solidarity City“ die Solidarität mit Geflüchteten zum Ausgangspunkt für neue Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu machen. Welche Perspektive eröffnen solche Initiativen für eine „Stadt für Alle“?

Die Veranstaltungen sind eine Kooperation von Solidarity City Frankfurt, Offenes Haus der Kulturen e.V., AK Kritische Geographie, Medico International e.V. im Rahmen der Reihe „Solidarität – Stadt – Frankfurt“ und Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
 
Im Rahmen von „Displacements. Andere Erzählungen von Flucht, Migration und Stadt“ vom 18.1.-4.2.2018 am Mousonturm: 
 
Weitere Infos unter: www.mousonturm.de