Broschüre der RLS: 5 Solidarische Städte

Broschüre der Rosa Luxemburg Stiftung Solidarische Städte in Europa. Urbane Politik zwischen Charity und Citizenship „In Europa wachsen die Bewegungen der Städte des Willkommens, der Zuflucht undSolidarität. Zivilgesellschaftliche Gruppen, städtische Politiker*innen undStadtverwaltungen widersetzen sich so den wachsenden Restriktionen europäischer undnationaler Grenz- und Migrationspolitiken. Zugleich entwickeln sie konkrete kommunale Politiken zum Schutz oder zur sozialen Inklusion … Weiterlesen

Veranstaltung über Dublin III

Liebe Engagierte und Interessierte, Am 17.01.2019 fand in Osnabrück Informationsveranstaltung über die Dublin III-Verordnung statt, bei der Osnabrücker Anwalt Henning Bahr über die aktuelle Gesetzeslage aufklärte. Die Dublin III- Verordnung regelt die Zuständigkeit der europäischen Mitgliedsstaaten für die Durchführung von Asylverfahren. Veranstalter*innen waren die Osnabrücker Initiativen Solidarity City und NoLager. Auf unserer Homepage findet ihr … Weiterlesen

Städte der Solidarität – ein Interview

Städte sind seit jeher Orte der Migration. In ihnen zeigt sich oft eine liberalere Haltung Zuwanderung gegenüber als auf nationalstaatlicher Ebene. Dies demonstrieren aktuell beispielsweise US-amerikanische Städte wie Los Angeles, San Francisco oder New York, die gegen die restriktive Migrationspolitik von Präsident Donald Trump aufbegehren und sich den nationalen Abschiebungsbemühungen widersetzen. Aber auch in Deutschland gibt es Initiativen, die sich für ein solidarisches Miteinander in der Stadtgesellschaft stark machen. Ein Gespräch mit den Osnabrücker Aktivist_innen Eberhard Jungfer und Janine Schmittgen.

Spendenaufruf zur Gründung einer Stiftung für Riace

„È stato il vento“ (Es war der Wind) Il Vento – Flyer | Seit zwanzig Jahren ist die Gemeinde Riace bei der Aufnahme von Geflüchteten ein Vorbild, das zeigt, wie Europa auch sein könnte: offen, inklusiv, solidarisch. Mit der Gründung der Stiftung „È stato il vento“ (Es war der Wind) soll das Modell Riace auch … Weiterlesen

Kompass für ein solidarisches Quartier

Im Rahmen einer Masterarbeit am Humangeographischen Institut in Frankfurt ist ein toller Flyer entstanden.

Die Autor*innen schreiben:

„Wir (haben) versucht, unsere eigene politische Arbeit und Erfahrungen in das Projekt einfließen zu lassen und Aktivismus und universitäre Wissensproduktion produktiv zu verknüpfen. Ziel war, ausgehend von einer >Analyse und Kritik an aktueller Entwicklungen in der Stadtpolitik, gemeinsam mit Initiativen, die an praktischen Gegenentwürfen arbeiten, einen „Kompass für ein solidarisches Quartier“ zu erarbeiten.

Grundsatzpapier aus Bremen

Das Solidarity-City-Prinzip löst das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe von der Staatsangehörigkeit und dem gesetzlich definierten Aufenthaltsstatus und verankert es stattdessen in der Zugehörigkeit zur Stadtgesellschaft und einem Prozess politischer Aushandlungen von unten. Dadurch eröffnet sich ein Aktionsfeld, in dem das nationale
Grenzregime auf lokaler Ebene infrage gestellt werden kann.